Die Funktion von Slogans

Slogans sind kein Muss, aber sie helfen, dass KundInnen eine kurze Message leicht in Erinnerung behalten. Sie vermitteln auf schnelle und eindrückliche Weise eine Botschaft. Je öfter der Slogan auftaucht, umso mehr wird er verinnerlicht; es greift der „Mere-Exposure-Effekt“: Je öfter man etwas sieht, umso vertrauter und in Folge sympathischer wird es einem. Es heißt, das lässt sich auf die Urinstinkte zurückführen. Etwas, das mir oftmals begegnet (und mir immer noch nichts getan hat), wird keine Bedrohung für mich sein. Hätte es mir etwas zufügen wollen, hätte es das bereits früher getan. Ergo: Je mehr Kontakt, umso größeres Vertrauen, umso größere Vertrautheit. Was hat das mit einem Slogan zu tun? Ein Slogan ist kurz und bündig und wird schnell wieder erkannt, wenn er irgendwo auftritt und bleibt wie erwähnt leicht im Gedächtnis.

 

Worauf achten bei der Erstellung von Slogans?

Slogans sollten nichts versprechen, das Sie nicht halten können

Bei einem Slogan wird in wenigen Worten übermittelt, worauf es bei Ihrem Unternehmen ankommt. Daher sollte das, von dem Sie im Slogan sprechen auch wirklich zutreffen. Ansonsten haben Sie zwar vielleicht eine Aufmerksamkeits-versprechende Aussage, aber sobald der Kunde Ihre Leistung konsumiert bzw. Ihr Produkt verwendet und feststellt, dass das gar nicht zutrifft, geht das Ganze nach hinten los. Sie haben enttäuscht und Vertrauen verloren. Wie in der Werbung insgesamt gilt also: “Versprich nichts, das du nicht halten kannst!”

 

Slogans sollten eine Botschaft (USP) mitliefern

Nur einen Slogan des Slogan Willens zu haben bzw. damit man etwas hat, das man auf ein Plakat drucken kann, das macht keinen Sinn. Bevor Sie also einen Slogan mit Worthülsen verwenden, verwenden Sie lieber gar keinen Slogan. Ein Slogan ist ein Leistungsversprechen. Es sollte keine Formulierung sein, die ohne Weiteres austauschbar ist und genauso gut auf andere zutreffen kann. Es sollte auf Ihr Unternehmen maßgeschneidert zutreffen und die Dinge vermitteln, die Ihr Unternehmen bzw. Ihre Marke ausmacht. Wir sprechen hier also von der USP – der “Unique Selling Proposition”, also dem, das Sie vom Mitbewerb abhebt. Bevor Sie also an einem Slogan arbeiten, sollten Überlegungen zur Positionierung angestellt worden sein.

 

Slogans sollten kurz und prägnant sein

Wie vorhin angesprochen ist es das Ziel, dass Slogans in wenigen Worten etwas über das Unternehmen sagen. Damit sie in Erinnerung bleiben können – und das ist ja gewünscht – müssen sie daher möglichst kurz sein und nur aus wenigen Worten bestehen. Ein weiterer Grund: Weil wir tagtäglich von Werbung überflutet werden, greift auch unser Schutzmechanismus: Wir enttarnen Werbung schnell und blenden Sie aus. Das Aufmerksamkeitsfenster das wir Werbung zugestehen, ist also ein sehr geringes. Ein Slogan sollte daher im Vorbeifahren erfassbar und verständlich sein. Dann darf er auch auf ein Plakat!

 

 

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